Kobudo-Waffen
Kobudo-Waffen gibt es in den verschiedensten Varianten und Formen. Hier die wichtigsten Waffentypen mit Bild und kurzer Beschreibung:
Bo (Langstock, ca.180cm)
Der Bo, ursprünglich wahrscheinlich ein hölzerner Wanderstab, ist die Grundform einer ganzen Reihe von Stockwaffen des Kobudo. Verwendung finden verschiedene Längen (30 - 270cm), Materialien (Eiche,
Bambus) und Formen (rund, achteckig, sechseckig, konische zulaufende Enden).
Hanbo ("halber Bo", ca.90 cm)
Eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe. s.a. BO
Tonfa (Stock mit Quergriff)
Ursprünglich der Griff einer Getreidemühle, ist das Tonfa heute eine gängige Polizeiwaffe. Früher nur aus Holz, rund, halbrund oder viereckig. Moderne Formen auch aus Metall oder Kunststoff.
Verwendung traditionell paarweise, modern TONFA/ MES-POLICE-BATON auch als Einzelwaffe.
Kama (Sichel)
Ursprünglich ein Gerät zum Ernten von Reis. Eine der wenigen Kobudowaffen mit Klinge. Wird meist paarweise verwendet. Varianten mit Handschlaufe, Kette oder Seil mit Gewicht am Ende.
Sai (Metallgabel)
Ein kleiner Dreizack, der paarweise verwendet wird. Eine Saigabel ist ausgezeichnet dazu geeignet, ein Schwert zu blocken, einzuklemmen und zu abzubrechen.
Nunchaku
Der Ursprung dieser Waffe ist nicht gesichert, vermutlich ist sie aus Pferdezaumzeug entstanden. Es existieren runde, halbrunde, achteckige, sechseckige und konisch zulaufende Varianten. Neben dem
zweigliedrigen Nunchaku gibt es auch noch mehrgliedrige Formen. Die Verbindung zwischen den Gliedern besteht aus einer kurzen Hanfschnur oder Kette. Diese Waffe ist in Deutschland (leider)
verboten.