Was ist eigendlich Karate?

Karate Do, was übersetzt „Weg der leeren Hand" bedeutet, ist eine Kampfkunst mit sehr präzisen und effektiven Schlag-, Stoß-, Block- und Fußtechniken, aber auch mit Fußfegern, Hebeln und Würfen.

 

Karate ist gleichzeitig ein System zur effektiven Selbstverteidigung und Selbstbehauptung gegen Angriffe aller Art. Karate ist rein defensiv. Es gibt keinen ersten Angriff. Die Techniken werden im Training vor dem Auftreffen auf den Körper gestoppt. Das Verletzungsrisiko ist somit sehr gering.

 

Karate fördert die Harmonie von Körper und Geist, entwickelt das bewusste Atmen, stärkt das Körperbewusstsein sowie die mentale Kraft, das Ki und führt zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Karate entwickelt die Konzentrationsfähigkeit und schafft Verantwortungsbewusstsein sowie die Achtung und den Respekt vor dem Mitmenschen.

 

Karate ist Gesundheitssport. Regelmäßig trainiert stärkt und stabilisiert es den gesamten Körper, insbesondere Rücken-, Hüft- und Kniemuskulatur. Es ist von der WHO, der Bundesärztekammer und den gesetzlichen Krankenkassen als gesundheitsfördernder Präventionssport (Sport Pro Gesundheit und Budomotion) anerkannt. Doch im Vordergrund steht: Der Weg ist das Ziel.



Wie soll ich Karate trainieren?

Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten. Ist Karate für mich Ausgleichssport und Freizeitaktivität, dann ein- bis zweimal pro Woche. Je nach Lust und Laune, beruflicher und familiärer Beanspruchung.

 

Ist Karate mehr Lebensweg, dann auch öfters. Täglich. Denn Karate hört nicht mit den Training auf. Wie Gichin Funakoshi schon sagte: "Karate ist Leben und Leben ist Karate". Generell gilt aber: 

 

Regelmässig
trainieren Mindestens einmal, möglichst zweimal die Woche, aber am wichtigsten: Regelmässig.

Richtig
Unter Anleitung qualifizierter Trainer und Trainerinnen die korrekte und gesundheitsfördernde Ausführung der Karate-Techniken lernen.

Gesundheitsfördernd
Den Körper und Geist nicht über- und unterfordern. Mit sich kontinuierlich aufbauenden Anforderungen und Leistungen.

Mit Spass
Den sollte man am Training immer haben, wenn man Karate aktiv trainiert. Die Trainer im Shotokan Karate Dojo Maulburg sorgen dafür, dass es Spass macht und man seinen eigenen Weg im Karate findet und gehen kann.

Im Einsteigerkurs beginnen
Einsteigerkurse veranstalten wir einmal im Jahr für Erwachsene und für Kinder. Kursdauer 10 Wochen, weiterführendes Training möglich.

Was ist Shotokan Karate?

Shotokan ist die bekannteste Stilrichtung im Karate und wurde von Meister Gichin Funakoshi begründet. Shoto war der Künstlername von Funakoshi, kan bedeutet Halle. Shotokan bedeutet also Halle des Shoto.
 
Shotokan Karate Do, ist eine traditionelle japanische Kampfkunst, die als Weglehre der geistigen und körperlichen Vervollkommnung entwickelt wurde.

Was ist Fudokan Karate

Fudokan Karate wurde 1980 von Prof. Dr. Ilija Jorga, 10. Dan, Soke begründet und bedeutet Haus stabiler Fundamente.

 

Weiter Infos zum Karate

KARATE - Ursprung und Philosophie

 

Karate ist eine Kampfkunst, dessen Ursprünge bis etwa 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des letzten Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider.

 

Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

 

KARATE - ein Sport für alle

 

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitneß oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld. Karate ist nicht nur spannend für alt und jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel der Budosportarten sind dabei Hilfe und Ansporn.

 

KARATE - ein Sport für Körper und Geist

 

Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretter zerschlagen. Dieses Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles andere als ein Sport für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt.

 

Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

 

KARATE - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung

 

Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant. Selbstverteidigung als Ziel des Karatetrainings - ebenso wie Konzentration und Selbstkontrolle.

 

KARATE - KIDS - Kinderkarate als Weg zu mehr Selbstsicherheit und Sebstbehauptung

 

Wir trainieren Karate unter Anleitung von Diplom Karatelehrern ohne Trefferkontakt und legen Wert auf eine antiaggressive Haltung und Ausbildung. Karate ist als gesundheitsfördernd anerkannt und steht auf der Anwärterliste für neue olympische Sportarten.

 

Kinder-Karate Training wie wir es vermitteln erzieht Kinder zu verantwortungs- und respektvollem Verhalten gegenüber den Mitmenschen und stärkt das Selbstvertrauen. Verhaltensauffällige, sowohl sehr zurückaltende als auch hyperaktive Kinder werden von Kinderärzten und –psychologen aufgrund der positiven Erfahrungen seit Jahren in unsere Kurse geschickt und zeigen sehr gute Fortschritte.

 

Karate macht Kinder stark und selbstbewusst.