Unser Kinder Schutz Konzept

Wir nehemn den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport sehr ernst!

Unser Karate fördert Kinder und Jugendliche, macht sie stark fürs Leben und gibt ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen. Wir schützen Ihr Kind und bieten ihm Sicherheit.

Ermöglichen Sie Ihrem Kind, dass es regelmäßig am Karate Unterricht teilnehmen kann. Informieren Sie den Trainer, wenn Ihr Kind Probleme in der Schule, in der Freizeit und im Karate Training hat.

Das Budocenter unterstützt aktiv die "Zielsetzung der Kinderschutzerklärung im Sport".

 

Alle im Dojo als Trainer, Betreuer oder sonst wie in Kontakt zu Kindern und Jugendlichen stehenden Personen haben ein:

 

  • eintragsfreies erweitertes polizeilische Führungszeugnis vorgelegt,
  • wurden im Rahmen der lizensierten Fudomotion Trainerausbildung umfassend geschult,
  • haben die Leitlinien, die Verpflichtungserklärung und die Verhaltensrichtlinien als für sie verbindlich schriftlich anerkannt,
  • kennen den Prozessablauf (Notfallplan) bei Feststellung eines Missbrauches und
  • stehen allen Kindern und Eltern vertrauensvoll zur Verfügung.

 

Hier ist die Nummer bei Kummer:

 

Verantwortlich

Sensei Karl-Hans König  07633-939369

 

Unsere Kinderschutzbeauftragte:

Frau Irmi Klemm 07622-7266

kinderschutzbeauftragte@budocenter.info

 

 

 

Karate für Kinder und Jugendliche

 

Kinder und Jugendliche brauchen die besondere Fürsorge und Anleitung des Lehrers oder Trainers, um sie auf den Karate Weg hinzuführen, ohne sie zu überfordern. Die Eltern und Erziehungsberechtigten sind aufgefordert, auch neben dem Karatetraining die charakterlichen und moralischen Prinzipien und Werte ihrer Kinder zu fördern und zu festigen.

 

Kinder und Jugendliche sollten aus Sicherheitsgründen von ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten bis zum Dojo (Gymnastikraum) begleitet und dort auch wieder abgeholt werden. Das Karate Dojo kann auf dem Weg zum Dojo und wieder nach Hause keine Aufsichtspflichten übernehmen. Der Aufenthalt außerhalb des Dojos bzw. des Trainingsraumes ist während den Trainingszeiten Kindern und Jugendlichen aus haftungsrechtlichen Gründen nicht erlaubt.

 

Für das Verhalten und die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zum und vom Dojo sind die Eltern verantwortlich. Für Unfälle oder Verletzungen, die aus einem Nichtbefolgen der Anweisungen des Trainers oder einem Fehlverhalten resultieren, kann das Dojo keine Haftung übernehmen.

 

 

Unser Massnahmen zur Umsetzung des Schutzkonzeptes

 

1. Präambel

 

Wir tragen Sorge für den Kinderschutz und unterlassen alle Anlässe und Handlungen, die das Kindeswohl gefährden. Kinder und Jugendliche brauchen Wertschätzung und Anerkennung. Sie brauchen gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und dafür den Schutz und die Unterstützung der Gemeinschaft. Wir bieten einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen aktiven Sport und Bewegung, unterstützen die motorische und kognitive Entwicklung sowie die soziale Integration. Wir übernehmen in vielfacher Weise Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und sind uns dieser Verantwortung bewusst. In diesem Sinne verpflichten wir alle verantwortlichen Mitarbeitenden in unserem Dojo, für den Kinderschutz und das Recht auf Unversehrtheit von jungen Menschen einzusetzen und die nachfolgenden Leitlinien zu beachten.

 

 

2. Leitlinien zum Kindesschutz

Wir respektieren die Persönlichkeit und die Würde von Kindern und Jugendlichen. Der Umgang mit jungen Menschen ist von Wertschätzung und Vertrauen geprägt.

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten und tragen dazu bei, positive Lebensbedingungen für junge Menschen zu schaffen oder zu erhalten.

Wir nehmen unsere Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche an, gehen verantwortlich mit dieser Rolle um und missbrauchen unsere besondere Vertrauensstellung gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht.

Wir beziehen aktiv Stellung gegen jede Form von Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und Sexismus. Wir respektieren das Recht von Kindern und Jugendlichen auf körperliche Unversehrtheit und wenden keinerlei Form von Gewalt an, sei sie physischer, psychischer oder sexueller Art.

Wir schauen bei Gefährdungen des Kindeswohls nicht weg, sondern fördern den Schutz vor Gefahren, Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch. Wir sind sensibel für entsprechende Anhaltspunkte und suchen bei ernsthaftem Verdacht fachlichen Rat und Unterstützung bei den zuständigen Jugendämtern oder Beratungsstellen.

Wir halten die gesetzlichen Bestimmungen zum Kinderschutz ein und setzen im Kinder- und Jugendsport nur Personen ein, deren Eignung nicht in Frage steht.

Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit den Eltern zusammen und informieren diese über unsere Leitlinien zum Kinderschutz. Wir verpflichten uns zur Einhaltung dieser Leitlinien und schaffen Vertrauen bei jungen Menschen, bei Eltern und in der Öffentlichkeit.

 

3. Verpflichtungserklärung 

Alle unsere Karate- und Kobudo Trainer sind der Einhaltung des folgenden Ehrenkodexes verpflichtet und haben dem schriftlich zugestimmt.

Ich gebe dem persönlichen Wohlergehen der mir anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Vorrang vor meinen persönlichen sportlichen und beruflichen Zielen.

Ich werde die Persönlichkeit jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen achten und dessen Entwicklung unterstützen. Die individuellen Empfindungen zu Nähe und Distanz, die Intimsphäre und die persönlichen Schamgrenzen werde ich respektieren.

Ich werde sportliche und außersportliche Angebote stets an dem Entwicklungsstand der mir anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausrichten und kinder- und jugendgerechte Methoden einsetzen.

Ich werde das Recht des mir anvertrauten Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf körperliche Unversehrtheit achten und keine Form der Gewalt, sei sie physischer, psychischer oder sexueller Art, ausüben.

Ich werde dafür Sorge tragen, dass die Regeln des Karate und Kobudo  eingehalten werden. Insbesondere übernehme ich eine positive und aktive Vorbildfunktion im Kampf gegen Doping und Medikamentenmissbrauch sowie gegen jegliche Art von Leistungsmanipulation.

Ich biete den mir anvertrauten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für alle sportlichen und außersportlichen Angebote ausreichende Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten.

Ich respektiere die Würde jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und verspreche, alle jungen Menschen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, Weltanschauung, Religion, politischen Überzeugung, sexueller Orientierung, ihres Alters oder Geschlechts gleich und fair zu behandeln sowie Diskriminierung jeglicher Art sowie antidemokratischem Gedankengut entschieden entgegenzuwirken.

 

4. Verhaltensrichtlinien für Senseis, Sempais, Trainer/innen, Übungsleiter/innen, Assistenten/innen und Vereinsverantwortliche im Kinder- und Jugendbereich unseres Dojo

Schutzvereinbarungen dienen generell sowohl dem Schutz von Übungsleitern und Trainern vor einem falschen Verdacht als auch dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglichem Missbrauch. Soweit in diesem Text von Übungsleiter gesprochen wird, sind hiermit folgende Personenkreise gemeint:

 

Senseis, Sempais, Trainer/Trainerinnen, Assistenten/Assistentinnen, Übungsleiter/Übungsleiterinnen und Vereinsverantwortliche

 

  • Keine Einzeltrainings mit Kindern oder Jugendlichen ohne Kontroll- und Zugangsmöglichkeit für Dritte: Bei geplanten Einzeltrainings wird möglichst immer das „Sechs-Augen Prinzip“ oder das „Prinzip der offenen Tür“ eingehalten. D.h. wenn ein Übungsleiter ein Einzeltraining für erforderlich hält, muss eine weitere Person bzw. ein weiteres Kind anwesend sein. Ist dies nicht möglich, sind alle Türen bis zur Eingangstür offen zu lassen.
  • Keine Privatgeschenke: Auch bei besonderen Erfolgen von einzelnen Kindern bzw. Jugendlichen werden durch Übungsleiter keine Vergünstigungen gewährt oder Geschenke gemacht, die nicht mit mindestens einem weiteren Übungsleiter oder Vereinszuständigen abgesprochen sind.
  • Kinder oder Jugendliche werden nicht in den Privatbereich mitgenommen: Kinder und Jugendliche werden nicht in den Privatbereich von Übungsleitern (Wohnung, Haus, Garten, Boot, Hütte usw.) mitgenommen, ohne dass nicht mindestens ein weiterer Übungsleiter anwesend ist. Übernachtungen von Kindern und Jugendlichen im Privatbereich von Übungsleitern sind in jedem Fall ausgeschlossen.
  • Kein Duschen bzw. Übernachten: Übungsleiter duschen nicht gemeinsam mit Kindern oder Jugendlichen. Sie übernachten auch nicht in Zimmern gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen. Die Umkleidekabinen dürfen erst nach Anklopfen und entsprechender positiver Rückmeldung betreten werden.
  • Keine Geheimnisse: Übungsleiter teilen mit Kindern und Jugendlichen keine Geheimnisse. Alle Absprachen, die ein Übungsleiter mit einem Kind bzw. Jugendlichen trifft, können öffentlich gemacht werden.
  • Keine körperlichen Kontakte gegen den Willen: Körperliche Kontakte zu Kindern und Jugendlichen (Techniktraining, Kontrolle, Ermunterung, Trost oder Gratulation) müssen von diesen gewollt sein und dürfen das pädagogisch sinnvolle Maß nicht überschreiten. Im Karatetraining findet in der Regel kein Körperkontakt statt.
  • Transparenz im Handeln: Wird von einer der Schutzvereinbarungen aus guten Gründen abgewichen, ist dies mit mindestens einem weiteren Übungsleiter abzusprechen. Dabei sind die Gründe kritisch zu diskutieren. Erforderlich ist das beidseitige Einvernehmen über das sinnvolle und nötige Abweichen von der vereinbarten Schutzvereinbarung.

Durch Unterschrift verpflichtet sich jeder Übungsleiter ohne Ausnahme zur Einhaltung. 

Steinen, den 20.11.2018    Verantwortlich Sensei Karl-Hans König